Opel Admiral 1938-1939




Admiral Pullman 1939

Admiral Pullman von Autohaus Krieg Mellrichstadt
Admiral Pullman von Autohaus Krieg Mellrichstadt

Der Opel Admiral war ein Oberklasse-Pkw der Adam Opel AG, der in seiner ersten Ausführung nur von 1937 bis 1939 gebaut wurde. Der „Admiral“ sollte nach dem damaligen Konzept deutlich über dem gleichzeitig präsentierten Opel Super 6 mit 2,5-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor stehen und erhielt deshalb, außer einer gehobenen Ausstattung, einen Sechszylindermotor mit 3,6 Litern Hubraum.

Als das neues Opel-Spitzenmodell wurde der Admiral zusammen mit dem kleineren Super 6 im Februar 1937 auf der 27. Internationalen Automobil- und Motorrad-Ausstellung in Berlin präsentiert.


Ab Werk war der Wagen als geschlossene, viertürige Limousine, als Pullman-Limousine und auch als viertüriges Cabriolet lieferbar. Im Gegensatz zum Kapitän mit selbsttragender Karosserie eignete sich der Admiral mit seiner Trennung von Fahrgestell und Karosserie für nach Kundenwunsch gefertigte Sonderaufbauten, wie zweisitzige Cabriolets, die unter anderem die Karosseriewerke Gläser & Hebmüller fertigten. Das Opel-Spitzenmodell brachte es im einzigen Fertigungsjahr in der automobilen Oberklasse zeitweise auf einen Marktanteil von fast 25 Prozent.


Der Admiral galt als repräsentativer, komfortabler und schneller Reisewagen, der für den Einsatz auf den neuen Reichsautobahnen konzipiert war: Bei einem Verbrauch von ca. 18 l/100 km.

Die Produktion endete allerdings bereits im Oktober 1939, da die Motoren kriegsbedingt für den Dreitonner-Lkw Opel Blitz 3,6 benötigt wurden. Zahlreiche Opel „Admiral“ wurden bereits kurz vor Kriegsbeginn von der Wehrmacht requiriert, um als Stabswagen für Generale und hohe Offiziere eingesetzt zu werden. Einige Fahrzeuge wurden auch zu behelfsmäßigen Sanitätskraftwagen umgebaut und erhielten ab der B-Säule einen geschlossenen Kastenaufbau.


Nach Kriegsende gab es nur noch wenige fahrbereite Wagen. Es gab aber auch völlig neuwertige Fahrzeuge, die von den Besitzern während des Krieges in einem Versteck aufbewahrt werden konnten. Eher vereinzelt wurde ein „Admiral“ mit einer Holzgasanlage ausgerüstet. Der Kessel wurde dafür senkrecht stehend im Heck eingebaut.


Insgesamt wurden nur 6404 Fahrzeuge des „Vorkriegs“-Admiral gebaut. Als Folge dieser geringen Stückzahl und da fast alle Fahrzeuge zum Kriegseinsatz kamen und im Rahmen dessen zerstört wurden, ist dieser Typ heute ein sehr seltener Oldtimer der sich wie ein LKW fährt. Schätzungen zufolge ca. 100 Stück.


Petera Admiral


Es wurden ein paar wenige von der Karosserie Schmiede Petera umgebaut.

Diese Wagen sind sehr selten und es wird ein Preis von ca. 260.000 veranschlagt.

Petera Admiral Umbau
Petera Admiral Umbau

Sehr schön mit den Cover 

Motorlüftung am Petera Admiral
Motorlüftung am Petera Admiral