Opel Fahrrad Produktion: 

 

Die 1893 eingeführte Halb-Rennmaschine 'Opel-Victoria-Blitz', deren Bezeichnung in ferner Zukunft zum Typennamen der Nutzfahrzeugpalette 'Opel Blitz' und anschließend zum Markenzeichen des Unternehmens werden wird.

Auf dem Höhepunkt der Fahrradproduktion und nach der Einführung des Fließbands Mitte der 20er Jahre verlässt alle sieben Sekunden ein Fahrrad die Fertigung. Der Ruf als Marktführer verpflichtet: Opel verfügt über einen eigenen Rennstall und eine Werksmannschaft. Die Fahrer auf gelb-schwarzen Rennrädern vom Typ ZR3 zählen zu den Favoriten aller großen Rennen.

Ab 1930 werden die für mehr Fahrkomfort sorgenden Ballonreifen in das Programm aufgenommen und 1933 präsentiert Opel den verwindungssteifen Doppelrohr-Rahmen.Dieses Prinzip ist der bedeutendste Fortschritt in der Fahrradkonstruktion seit der Einführung des Freilaufs, wirbt die Adam Opel AG für ihr neues Produkt. Die offizielle Verkaufsbezeichnung ist 'Doppelstabil'. 1936 folgt nach 50 Jahren Fahrrad-Produktion der letzte Höhepunkt. Am 15. Februar 1937 produziert Opel das letzte Fahrrad. Es gehört der 'Blau-Chrom-Klasse' an und trägt die Seriennummer 2.621.964. Im Jahr des 75-jährigen Firmenjubiläums erfolgt mit dem Verkauf der Fahrradfertigung an NSU - wo noch für ein Jahr Fahrräder mit der Bezeichnung Opel-NSU hergestellt werden - die Konzentration auf das Automobilgeschäft; Opel ist Europas größter Automobilproduzent. Nach rund 2,6 Millionen Exemplaren und 51 Jahren endet dieses Kapitel der Opel-Geschichte.


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Steuerkopfschild der Marke MERKUR , eine Untermarke von Opel aus Rüsselsheim